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Gründe für einen professionellen Bundesvorstand für die Piraten

Wenn nichts großartiges dazwischen kommt, wird 2013 ein neuer Bundestag gewählt. Um dieses Ziel zu erreichen brauchen wir einen schlagkräftigen und arbeitsfähigen Bundesvorstand. Damit dieser eine augezeichnete Arbeit leisten kann, müssen die Mitglieder wenigstens eine Aufwandsentschädigung bekommen, ja ich bin sogar gewillt darüber hinaus zugehen und den Mitgliedern des Bundesvorstands ein ordentliches Gehalt zu zahlen. Eine Professionalisierung wird die Piratenpartei dringend benötigen. Die Arbeit, die der Bundesvorstand in der nächsten Zeit leisten muss, wird enorm sein. Diese Arbeit kann man einfach nicht mehr in seiner Freizeit schaffen, das wird ein Fulltime-Job werden.  Aber auch nach der Bundestagswahl werden wir einen professionell agierenden Bundesvorstand brauchen, denn die Mitglieder des Bundesvorstands werden dann als Moderatoren zwischen Parteibasis, den Bundestagsmitgliedern und möglichen weiteren Landtagsfraktionen (in Hessen ist 2013 auch Landtagswahl) vermitteln müssen. Auch das wird eine harte und vermutlich oftmals nervenaufreibende Arbeit.

Um diesen Job ausüben zu können, kann es übrigens nicht angehen, dass man sowohl dem Bundestag als auch dem Vorstand der Piraten angehören kann, denn wie will man zwischen den Gruppen vermitteln, wenn man selber einer Fraktion angehört? Sollte es also Leute geben, die damit liebäugeln, für den Bundestag kandidieren zu wollen, können sie nicht mehr für den Bundesvorstand kandidieren – und umgekehrt. Man sollte sich also entscheiden, was man will; beides kann nicht funktionieren.  Schließlich wollen wir nicht wie die Etablierten Parteivorsitzende haben, welche die Partei nur als verlängerten Arm ihrer Machtvorstellungen nutzen. Dies würde den Grundsätzen der Piraten vollkommen widersprechen.

Aber zurück zum Thema: Um eine professionelle Arbeit zu garantieren, wird es notwendig sein, dem Vorstand ein vernünftiges und angemessenes Gehalt zu zahlen. Im Gegenzug erwarte ich dafür von jedem Mitglied 100%iges, professionelles Handeln und und kein amateurhaftes Agieren und Rumgeheule, sondern einen ebenfalls abgeklärten Umgang mit den piratenüblichen Bashings und Shitstorms – sofern sie wieder einmal unberechtigt sind. Allerdings erwarte ich auch ein entsprechend reflektiertes Verhalten, bei berechtigter Kritik.

Wir wollen in der Politik ernst genommen werden – legen wir also einen weiteren Grundstein dazu.

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